von Tim Eckhaus

Der zweite Fall der Familie Brunner ist genauso spannend wie der erste Fall und unabhängig vom ersten Teil lesbar. Es wird zwar darauf hingewiesen, dass die Familie bereits einen Fall aufgeklärt hat, aber man braucht kein Vorwissen aus dem ersten Band. Die Besonderheiten jedes einzelnen Familienmitgliedes werden noch einmal genannt und mit Beispielen dargelegt. Es ist kurz und knapp, sodass es nicht langweilig wird für Leser/innen des ersten Teils.

Wie der Titel schon sagt, spielt dieses Buch in einem Schneegestöber oder eher in einem Schneechaos, denn die Familie ist mit den anderen Urlaubern in einem Skiresort eingesperrt, nachdem eine Lawine die Zufahrtswege blockiert hat.

Dadurch gibt es nur eine bestimmte Anzahl von Verdächtigen, sodass das Miträtseln noch mehr Spaß macht. Viele machen sich verdächtig und es kommen mehr Geheimnisse ans Tageslicht als man zunächst vermuten mag. Dadurch bleibt es spannend, auch, wenn sich am Ende meine Vermutung als richtig herausgestellt hat.

Nicht nur der Lokalkolorit sorgt bei mir für einiges Lachen und Schmunzeln, sondern auch die Geschichte selbst und ich freue mich schon darauf, wenn die Brunners zufällig wieder über eine Leiche stolpern.


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