von Lisette Marshall
Der dritte Teil der Fea Isles ist mein erster Teil, doch ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, habe mich nur hin und wieder gefragt, was wohl in den anderen Teilen passiert ist, wenn kleine Rückblicke gewährt wurden. Dies führte jedoch nicht dazu, dass ich der Geschichte nicht folgen konnte, sondern vielmehr dazu, dass ich die anderen Bände ebenfalls lesen werde, ebenso wie den vierten, der erst noch erscheint.
Die Hauptperson Emelin ist eine junge Frau, die ein Halbblut ist und wegen dieser beiden Eigenschaften nicht ernst genommen wird, obwohl die Rettung ihrer Welt von ihr abzuhängen scheint.
Wie wohl auch in den vorherigen Bänden geht es darum, der Mutter, die die Welt grausam beherrscht, zu stürzen und alle Lebewesen zu befreien, die unter ihrer grausamen Herrschaft zu leiden haben.
Der Leser wird in eine magische Welt entführt, die aus verschiedenen magischen Wesen und Lebewesen besteht und immer wieder eine Wendung hat, die ich nicht habe kommen sehen. Die Lebewesen und Umgebungen sind so gut beschrieben, dass sie vor meinem inneren Auge erscheinen und ich das Gefühl habe, selbst vor Ort zu sein.
Die Entwicklung von Emelin ist beeindruckend, denn sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen, auch wenn andere es nicht tun. Außerdem muss sie lernen, sich selbst und ihren Entscheidungen zu vertrauen. Unterstützt wird sie von Creon, der ihre große Liebe zu sein scheint, aber gleichzeitig der Henker und Sohn der Mutter war/ist. Doch auch hier erfährt der Leser, dass nicht alles so sein muss, wie es scheint und man hinter die Fassade blicken muss, wenn man jemanden wirklich kennen lernen möchte. Mir gefallen die Charaktere und ihre Entwicklung bzw. dass, was wir über sie erfahren, wirklich gut geschrieben und nachvollziehbar.
Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten, was auf Grund der Seitenzahl wirklich klasse ist.






Hinterlasse einen Kommentar