von Julia Dippel
Ein sehr spannender Auftakt der Dilogie mit einer Heldin, die weder eine sein möchte, noch eine ist, denn sie ist laut, sie ist brutal und sie ist kein braves Mädchen. Ich habe Velvet gleich in mein Herz geschlossen, obwohl sie eigentlich so gar nicht liebenswert erscheint.
Der Schreibstil ist locker und dennoch ist jeder Satz so gesetzt, dass er die Spannung der Geschichte hochhält. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und weiß nicht, wann ich das letzte Mal in so kurzer Zeit über 500 Seiten gelesen habe. Aber es geht immer spannend weiter, egal, ob es um Kashmere, Dämonen oder einen neuen Lehrling geht. Es geht alles Schlag auf Schlag, sodass keine Zeit zum Luftholen bleibt.
Die Beschreibungen sind gut und nicht zu ausufernd. Ich kann mir alles sehr gut vorstellen, bin aber nicht gelangweilt, eher im Gegenteil. Ich bin von allem fasziniert und war überrascht, als der erste Teil zu Ende war.
Außerdem wird sehr deutlich, dass es immer zweit Seiten einer Geschichte gibt und es sich lohnt, darüber zu sprechen, denn manchmal sind Dinge eben nicht so wie sie scheine. Auch, wenn das in diesem Buch natürlich ganz andere Dimensionen hat, ist diese Botschaft im realen Leben wirklich wichtig.
Obwohl mir so viel gefallen hat, ist der heimliche Held der Geschichte für mich Monty.
Ich bin froh, dass ich den zweiten Teil schon zur Hand habe, denn das Ende ist echt fies.





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