von Danela Pietrek
Die Krabbenfischerin führt den Leser an die Nordsee und in die Krabbenfischerei ein. Die Autorin beschreibt die Orte und Begebenheiten so gut, dass man sich direkt hineinversetzt fühlt in die Welt von Donaskrog. Wie authentisch das Leben als Krabbenfischer dargestellt ist, kann ich nicht beurteilen, da ich sie nur esse und nicht selber fische, aber es wirkt stimmig und passt gut in die Geschichte.
Die Personen sind jede auf ihre Art etwas skurril, aber perfekt und ich habe die Familie trotz ihrer Eigenheiten ins Herz geschlossen. Auch wenn ich nicht immer alle Handlungen, insbesondere von Runa, nachvollziehen kann, weil ich anders gehandelt hätte, ist es nichts, was ich gar nicht verstehen kann.
Am Anfang habe ich viel geweint bei diesem Buch, weil es so unglaublich traurig anfängt, aber es ist der Anfang einer traumhaft schönen Geschichte, die so viel Tiefgang hat, dass mir die Geschichte noch lange im Kopf bleiben wird und mich einiges durchdenken lässt, obwohl ich das Buch schnell durchgelesen habe, weil es so gut geschrieben war.
Das Buch zeigt insbesondere auf, dass die Menschen sich ihre Rollen in der Familie nicht aussuchen, sondern diese von außen, gerne auch von der eigenen Familie einem aufgedrückt werden. Dies muss nicht immer absichtlich passieren und dennoch passiert es.
Ich würde mich total über eine Fortsetzung freuen.






Hinterlasse einen Kommentar