von Eleanor Buchanan

Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, kann aber auch als einzelner Band gelesen werden, da er die Geschichte einer der vier Schwestern erzählt. Ich jedoch bin neugierig, was mit den anderen passiert ist und freue mich daher, dass es weitere Bände geben soll.

Das Buch spielt in drei bzw. zwei Zeitebenen, denn die eine ist nur zu Beginn und wird immer wieder erwähnt. Das Buch selbst spielt hauptsächlich in zwei Ebenen und man springt in der Vergangenheit und der Gegenwart hin- und her, um die Lebensgeschichte von den zwei Hauptcharakteren zu erleben. Hin- und wieder fand ich das nervig, weil ich wissen wollte, wie es jetzt in der Zeit genau weitergeht. Gut finde ich die Idee, die Verbindung der zwei Zeiten durch Briefe zu herzustellen.

Die Geschichte ist gutgeschrieben, aber manchmal zu ausschweifend. Die Beschreibung der Umgebungen ist gut gelungen, sodass ich mir vorstellen kann, selbst vor Ort gewesen zu sein. Zur historischen Genauigkeit kann ich nichts sagen, aber es gab für mich keine offensichtlichen Widersprüche, daher hat es mir gut gefallen.

Die Spannung bleibt die ganze Zeit aufrechterhalten, insbesondere durch verschiedene Entwicklungen, die die Geschichte tragen. Es gibt mehrere Dinge, deren Entwicklung man verfolgen möchte und deren Ergebnis man wissen möchte.

Schön finde ich, wie die damaligen Probleme (z. Bsp. dass eine Frau nicht alleine auf Reisen gehen kann) angesprochen werden, ohne vordergründig die Geschichte zu dominieren. Sie fügen sich perfekt ein.

Auch wenn ich einige Dinge zu umfangreich finde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt und bis zum Ende mitgefiebert.  


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