Als letzte Autorin durfte uns Lisa Wölfl sich und ihr Buch „Ein verlassenes Haus“ vorstellen.

Für dieses Buch gibt es kein konkretes Vorbild und es ist äußerst interessant, dass eine so junge Frau über eine Lebenskrise einer Mutter schreibt, die um einiges älter ist als sie. Dennoch wurde im Gespräch deutlich, wie gut sich Lisa in eine derartige Frau hineinversetzen kann und das Problem des „nur noch funktionierens“ versteht.

Ich bin sehr gespannt darauf, dass Buch zu lesen, denn es ist gleich auf meine Wunschliste gewandert.

Inhalt:

Die Politiker reden im Fernsehen über die faulen Armen, die einfach nicht mehr arbeiten wollen. Währenddessen schuftet Sonjas Ehemann als Leiharbeiter am Bau, sie verkauft im Bio-Laden teure Tees. Sonja beobachtet ihr Leben dabei, wie es sich verschließt. Zwischen Haushalt, Job, den Kindern und dem Ehemann bleibt von ihr selbst kaum etwas übrig. Als sie auch noch ihre Arbeit verliert, schlittert sie in eine Krise.
Da findet Sonja einen Job, den sie ohne Vorkenntnisse von zu Hause aus machen kann: als schöne, junge Studentin mit nichtsahnenden Männern auf einer Datingplattform chatten. Während Sonja langsam anfängt sich selbst wieder zu spüren und mit Hilfe ihres Fake-Profils an Selbstbewusstsein gewinnt, zerfällt ihre Familie. Sie entfernt sich von ihrem Mann, von den Kindern und kommt einem User näher, der ihr Ausweg sein könnte.
Ein packender Debütroman über Selbstaufgabe, Sehnsucht, weibliche Unsichtbarkeit – und die gefährliche Hoffnung, dass irgendwo da draußen ein besseres Leben wartet.


Entdecke mehr von Die Schreibwerkstatt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Hinterlasse einen Kommentar

Angesagt