von Bastian Martschink

Die Fortsetzung von Finn Dever: Letzter Blick ist genauso spannend wie der erste Teil und ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil.

Das Buch beginnt mit einer sehr knappen Zusammenfassung des ersten Teils, dass den (Wieder-)einstieg erleichtert, aber nicht zu umfangreich ist. Außerdem kann er überblättert werden, wenn man möchte. So ist das Buch aber auch für Neuleser gut geeignet, auch wenn ich denke, dass man etwas verpasst, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat.

Der Ripper ist zunächst nicht aktiv, doch anhand des Countdows weiß man, dass dies nicht mehr lange so sein wird. Doch was hat eine Schießerrei in einem zwielichtigen Nachtclub mit dem sonst so ordentlichen und kontrollierten Ripper zu tun?

Dieser und mehr Fragen gehen Kate und ihr Team in diesem Band nach. Obwohl ein Täter festzustehen scheint, gibt es immer neue Ermittlungsergebnisse und Vorfälle, die an diesem offensichtlich gelösten Fall Zweifel aufkommen lassen. Der Druck der Politik erschwert die Ermittelungen mehr als es sie vorantreibt.

Während Finn weiterhin versucht, seine Gabe zu verstehen und weiterzuentwickelt, trifft er auf „verwandte“ Gehirne und muss sich mehr mit der Gabe anderer Beschäftigen, als ihm gut tut.

Wieder einmal ist dem Autor ein sehr spannender Roman gelungen, der vor Überraschungen nur noch strotzt. Kaum eine der Wendungen ist vorherzusehen und wenn doch, kommt schon die nächste. Die Geschichte geht rasant los und es bleibt weder den Ermittlern, noch dem Leser wirklich Zeit zum Luft holen, denn die Ereignisse überschlagen sich und es mach Spaß, mitzuraten und zu überlegen, wer hinter den Taten steckt und wie alles zusammen hängt.

Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass Kate und Finn irgendwie zueinander finden, ohne, dass Elia verletzt wird.

Meine Rezenion zu Teil 1 findet ihr hier: https://dieschreibwerkstattblog.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=947&action=edit


Entdecke mehr von Die Schreibwerkstatt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Eine Antwort zu „Finn Dever: Täuschung”.

Hinterlasse einen Kommentar

Angesagt