von Zara Storm

Ein düsterer Fantasieroman, der für mich nur eine Einführung darstellt für Band 2 und 3. Wir lernen die Hauptfiguren kennen und die Welten, in denen sie Leben.

Interessant finde ich, wie es die Autorin bewusst versteht, Dinge hinter dem offensichtlichen zu verstecken. Zum Beispiel sind alle Feen am Hof der Seeligen schön, aber eben nur von außen, denn sie sind missgünstig, intrigant und grausam.

Auf der anderen Seite haben wir dann Ruskin, der sich hinter seiner Maske des Unseeligen versteckt, wenn er vermeiden will, dass jemand seine guten Seiten sieht. Sofort musste ich daran denken, wie es oft im Leben ist, wenn Menschen sich hinter einem falschen Lächeln verstecken oder besonders schroff reagieren, obwohl es eigentlich ganz anders ist.

Die Figuren entwickeln sich bereits in Band eins sehr schnell und ich bin gespannt, wie sie sich weiterentwickeln.

Durch die verschiedenen Erzählblickwinkel erhalten wir einen Einblick in die Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten, die mir manchmal etwas zu verstrickt sind, aber die Geschichte dadurch unglaublich spannend machen, sodass ich es nicht weglegen konnte.


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Eine Antwort zu „Die Goldweberin 1: Der Hof, der Gold blutet”.

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