von S. Sagenroth
Der zweite Band von Frühstück bei Elvis entführt uns in die Winter-/Weihnachtszeit von Koblenz. Ein neuer Mord hält die Katzencommunity auf Trap und das im wahrsten Sinne, des Wortes, denn für Elvis heißt es viel Bewegung, mehr als er gewohnt ist.
Doch während die Katzen und auch die Tochter des Mordopfers Nora versuchen, den Mord aufzuklären, kann der Leser mehr über die unterschiedlichen Probleme einiger Familien erfahren.
Schön finde ich auch den Blick darauf, dass nicht alle Menschen gleich Weihnachten feiern und welche Gründe es dafür geben kann. Dies zeigt einige Probleme unserer Gesellschaft auf, dass durch die geplante Demonatration der Katzen gegen „Katzen unterm Weihnachtsbaum“ eine deutlichere Note bekommt.
Die ganze Geschichte ist eingepackt in die Weihnachtszeit von Koblenz und, obwohl es einen Mord gibt, ist die Geschichte nicht zu blutig, sodass man diese auch gut lesen kann, wenn man es nicht zu gruselig mag.
Der Schreibstil ist füssig und im richtigen Maß detailreich, sodass man sich gut in die Umgegung hineinversetzen kann und sich das Buch fast von alleine liest. Durch die Spannung erst Recht. Es gibt verschiedene Täter, die alle ihr eigenes Motiv haben und es ist spannend, was die Katzen über die Hintergründe ermitteln. Meiner Meinung nach kann der Leser bis zum Schluss mitermitteln und versuchen, Täter und Motiv herauszubekommen.
Ein gelungener Krimi eingefügt in eine weihnachtliche Atmosphäre, daher ideal für die Weihnachtszeit, aber auch jederzeit und unabhängig vom ersten Teil lesbar.
Ich freue mich schon auf ein neues Abenteuer von Elvis und seinen Freunden.






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