von Job Crow

Die Sammlung besteht aus drei verschienden Büchern.


Die Lüge einer Mutter

von Jo Crow

Der Einstieg in die Geschichte ist rasant und die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen. Mit jeder Seite, die man liest, steigert sich die Spannung. Obwohl hin und wieder kleine Hinweise sind, fragt man sich, ob man mit seinen Vermutungen richtig liegt und wie sich die Sache aufklärt und wie sie endet. 

Clara kehrt nach 10 Jahren zurück in seine Heimatstadt, um eine Dokumentation über das Verschwinden ihrer Eltern zu drehen. Nicht ganz freiwilig, denn sie ist auf das Geld angeiwesen, um ihrem Sohn eine lebensrettende Behandlung zukommen zu lassen. Die ganze Stadt scheint sie zu hassen und das nicht nur, weil alle vermuten, dass sie ihre Eltern getötet hat und damit den einzigen großen Arbeitgeber der Stadt. 

Doch die wörtlichen Angriffe führen zu körperlichen Angriffen, die immer brutaler werden. Alles in Clara scheit, dass sie fliehen soll, doch ihr Leben ist nicht so wichtig, wie das Leben ihres Sohnes, außerdem läuft sie seit 10 Jahren weg und damit soll nun ein für alle mal schluss sein. Der ermittelnde Beamte ist überzeugt von ihrer Schuld und verbietet ihr zudem die Stadt zu verlassen. 

Die Verdachtsmomente verdichten sich immer mehr, bis Clara nur noch einen Ausweg sieht, um ihren Sohn zu retten.

Das gefundene Kind

von Jo Crow

Die Geschichte einer Mutter, die gegen die Drogensucht ankämpft und ihren Sohn vor seinem Entführer schützen möchte, doch die Tragweite dessen, was in ihrem Leben gerade passiert, kann weder sie noch der Leser bei den ersten Kapiteln absehen. Als ihr Sohn die Diagnose Leukämie erhält, erfährt sie eine schockierende Neuigkeit, die sie immer weiter in die Vergangenheit führt und von ihrem Mann entfernt. 

Wem kann sie noch trauen und wie sehr kann eine Mutter ein Kind lieben, egal unter welchem Umständen? 

Eine atemberaubende Geschichte, die ich nicht erwartet hätte. Unheimlich spannend und fesselnd.

Die Fotografin

von Jo Crow


Die Fotografin – Jo Crow

Ich hatte bei dem Titel gedacht, dass es mehr um die Tätigkeit einer Fotografin geht, doch es beschreibt lediglich den Beruf der Hauptprotagonistin. Ich finde es spannend, wie mit dem Thema Zwangsstörungen umgegangen wird ohne, dass es zu viel ist, aber dennoch relativ gut verständlich. Die Wendungen des Buches sind spannend und nicht immer vorhersehbar. Auch wenn ich immer eine Vermutung hatte, schaffte es die Autorin, eine Wendung zu schaffen, die mich von meiner Vermutung abbrachte. Das Ende fand ich etwas kurz, insbesondere wie es mit den Zwangsstörungen der Fotografin weitergeht und wieso ihre Tochter den neuen Mann mag, aber eine derartige Abneigung gegen Teddy hat. Da hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht, aber das Buch insgesamt hat mich ganz in seinen Bann gezogen.


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Eine Antwort zu „Geheimnisse hinter verschlossenen Türen”.

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