von Nina Brenke
Kian musste schon so viel Verlust in seinem kurzen Leben erleben (der Tod seines großen Bruders, das Abbauen seines Vaters und eine erst in Traurigkeit gefangene und später krebskranke Mutter), dass er kein normales Kind sein konnte und sich so mehr zur Familie seines besten Freundes hingezogen fühlt, dass diese Familie wie seine eigene wird, wenn da nicht die kleine Schwester wäre, die auf einmal gar nicht mehr so klein ist, sondern eine junge Frau.
Leia, die den besten Freund ihres Bruders auf einmal mit eigenen Augen sieht, obwohl er jeden Tag eine andere „Queen of the day“ hat, kann sie die Gedanken an ihn einfach nicht verdrängen.
Immer wieder stolpern die beiden in Situationen, in denen man hofft, dass sie zueinander finden, doch Danny hat klargemacht, dass Kian die Finger von seiner Schwester zu lassen hat und so tobt in Kian ein Kampf, der noch dadurch verstärkt wird, dass Leia eben nicht irgendeine Frau ist, sondern eine ganze besondere Frau, die nur das beste – und damit nicht ihn – verdient.
Eine torbulente Geschichte über die Liebe und das Gefühl nicht gut genug zu sein, über Träume, Freundschaft und den Ernst des Lebens, die so toll geschrieben ist, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte.
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