von Marina Prokopp
Obwohl One Wish hauptsächlich ein Winterwohlfühlroman ist, ist er auch zum Nachdenken und Innehalten. Der Schreibstil ist flüssig und im richtigen Maß bildhaft, sodass ich mir sehr gut vorstellen kann, selbst auf Lockwood Hall zu sein.
Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und obwohl ich zu jeder Sekunde wissen wollte, wie es weitergeht, musste ich hin und wieder innehalten und über das gelesene nachdenken. Die Weihnachtsstimmung hat mich verzaubert, aber Reece und Isabella müssen sich dennoch mit alltäglichen Problemen auseinandersetzen.
Schön finde ich, wie die Unterschiede insbesondere die Vor- aber auch die Nachteile der jeweiligen gesellschaftlichen Schicht gezeigt wird. Während Reece sich keine Sorgen um Geld machen muss, scheint er sein Leben zu verpassen und kein Glück zu empfinden, während sich Isabella auch an den kleinen Dingen erfreuen kann, sich dafür aber Sorgen um sich und ihre Söhne machen muss.
Man kann das Buch als Wohlfühlroman lesen um sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen oder man denkt über die vielen kleinen Dinge nach, auf die die Autorin im Laufe der Geschichte dezent einstreut.
Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.





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