von Harper Graham
Ein Second-Chance-Roman mit Kleinstadt- und Herbstfeeling. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Ich kann mir gut vorstellen, dort selbst zu sein und habe das Inn gleich ins Herz geschlossen, ebenso wie viele der Bewohner. Etwas irritierend fand ich, wie viele neue Bewohner das Dorf bekommt, aber so wird es natürlich interessanter und bietet für mich die Chance auf Fortsetzungen.
Die Geschichte ist gepaart mit vielen Missverständnissen und Hindernissen, was die Spannung erhöht. Sie wird aus der Perspektive von beiden Hauptprotagonisten erzählt, sodass man beide Seiten der Geschichte erfährt. Die Gedanken und Beweggründe der Beiden sind gut dargestellt, aber für mich nicht immer nachvollziehbar und manchmal hätte ich ihnen gerne einfach mal in den Hintern getreten, vor allem Zack, weil für mich nicht ganz klar ist, warum er nie um seine Liebe kämpft. Da hätte man noch etwas mehr seiner Lebensgeschichte aufzeigen können, um es deutlich zu machen.
Leider haben sich in der einen oder anderen Szene ein paar Logikfehler eingeschlichen, die meinen Lesefluss etwas unterbrochen haben.
Dennoch ein schöner Wohlfühlroman, der mehr Tiefe hätte haben können, aber trotzdem ein schönes und entspanntes Lesevergnügen darstellt.






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