von Misty Wilson

Ein Mädchen, dass aus seiner gewohnten Umgebung New York gerissen wird und in einen kleinen, beschaulichen Ort ziehen muss, in dem jeder jeden kennt und jeder alles zu wissen scheint und ein junge, der noch immer seiner ersten Liebe nachtrauert, birgt eine tolle Geschichte mit vielen Themen und Wendungen.

Für Ellis scheint eine Welt zusammenzubrechen, da sie ihre Zukunft in New York mit einem Praktikum und College-Vorbereitungskursen sieht und nicht in dem kleinen Ort, den sie viele Sommer besucht hat, doch nun muss sie sich damit abfinden, bis Thanksgiving in Bramble Falls zu bleiben.

Das Buch zeigt eine schöne Entwicklung von Ellis, die durch den Umzug Abstand zu ihrem bisherigen Leben erhält und auch Seiten an ihrer Mutter kennenlernt, die sie vorher nicht kannte. Ich hätte meiner Mutter zwar nicht so schnell vergeben, wenn sie mich zu so einem Umzug gezwungen hätte, aber dennoch ist es eine schöne Geschichte.

Durch die unterschiedlichen Charaktere, die alle liebenswert sind, erhält der Leser unterschiedliche Blickwinkel auf die Situationen und kann sich so gut seine eigene Meinung über die Handlungsweisen bilden. Hin und wieder kann man auch verstehen, warum eine Person so handelt, wie sie handelt, auch wenn man selbst anders handeln würde.

Das Buch behandelt viele wichtige Themen wie Selbstfindung, Familie, Freundschaft, Betrug, die Erfüllung fremder Erwartungen u. a. Dennoch liest sich das Buch leicht und locker. Es macht richtig Spaß in das Leben in Bramble Falls mit allen Herbstaktivitäten einzutauchen. Wenn es den Ort und die Herbstaktivitäten wirklich gibt, würde ich dort gerne einmal Urlaub machen.

Ein bisschen Gilmore Girls und ganz viel Erwachsen werden, Entscheidungen zu treffen und die eigene Lebensplanung zu überdenken.


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3 Antworten zu „Falling like leaves“

  1. Ich glaube aus heutiger Sicht ware ein wegzug aus dem Dorf eine Chance gewesen für alle ihre Kinder.
    Aber meine Mutter ist auch nicht dazu zu bewegen heute aus dem Dorf wegzuziehen.
    Komisch dass wir immer dachten es läge an unserem sturen Vater und seiner Heimatverbundenheit.
    Nein es ist definitiv unsere Mutter die ja die Welt angucken wollte im Alter.
    Das passt alles so gar nicht zusammen hier.

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    1. Ich glaube es ist immer eine Chance, aber eben auch nicht einfach, wenn man nichts anderes kennt. Deswegen finde ich es wichtig, dass man als Jugendlicher oder Halberwachsener auch mal etwas wegzieht zur Ausbildung, zum Studium oder so. Damit man für sich selbst entscheiden kann, was das richtige ist.
      Ja, viele wollen sich die Welt im Alter anschauen, ich hoffe, ich kann dann irgendwann sagen, ich reise zwar noch gerne, aber es steht nichts mehr auf meiner Bucketlist, falls ich dann nicht mehr fit genug zum Reisen bin.

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      1. Ja, wir sind alle früh ausgezogen und bloß weg da…
        Und nicht eine wäre auf die Idee gekommen jemals zurück zu kommen.
        Also das meine Mutter nicht mehr laufen kann und in ihrem Haus sowas wie ihre eigene Gefangene ist kommt ja noch dazu.
        Aber die hätten immer Reisen können und haben es tatsächlich nie getan.
        Ich bin mir sicher mein Vater wäre auch überall mit hingekommen auch wenn es Ihm nicht gepasst hätte und Sie hätte auch alleine reisen können,
        tat Sie aber nie.
        Alte Bäume verpflanzt man nicht und manche junge auch nicht.

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