von Farnanda Vergißmein & Piper CJ
Der Auftakt der Reihe hält, was der Klappentext verspricht. Das Cover ist etwas gruseliger, als die Geschichte selbst. Der Schreibstil ist gut und die Sätze sind relativ einfach gehalten, sodass junge Leser/innen es gut lesen können. Die Spannung in der Geschichte leidet darunter nicht.
Als Erwachsener kann ich gut transportieren, dass es zwar vordergründig darum geht, dass Elva eine besondere Begabung hat und dadurch überall aneckt, aber man das auch gut auf andere Lebenssituationen anwenden kann. Oft werden Menschen ausgegrenzt, weil sie anders sind. Schade ist, dass wir die Mutter von Elva nicht näher kennenlernen um auch ihre Sicht und Probleme kennenzulernen, aber ich glaube, das wäre für Kinder auch nicht interessant, sondern eher belastend.
Elva ist mutig und zeigt dies immer wieder während der Geschichte. Sie sagt bzw. denkt deutlich, wovor sie gerade Angst hat und warum sie es trotzdem tut. Und das ist Mut. Kinder lernen, dass man Angst haben darf und das man nicht immer alles alleine schaffen muss.
Die Schule, der Wald und die Welten sind klasse beschrieben. Ich kann mir gut vorstellen, dort selbst zu sein. Da es der erste Band der Reihe ist, lernen wir zwar schon einige der Hauptfiguren kennen, erfahren aber noch nicht alles über sie. Ich denke, dass dies in den folgenden Bänden noch kommen wird. So bleibt die Vorfreunde auf den nächsten Band.
Leider habe ich einige Schreib- und Syntaxfehler gefunden, die gerade in einem Buch für diese Altersgruppe unglücklich ist, da die Kinder denken könnten, dass es so richtig geschrieben ist und sich die falsche Schreibweise angewöhnen könnten.
Dennoch war es eine spannende Reise und ich bin nicht nur gespannt, wie es weitergeht, sondern auch, ob welche Personen, Tiere oder wie auch immer, in den nächsten Bänden wieder dabei sind.







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