von Ilona Einwohlt

Eine tolle Geschichte voller Gegensätze. Das beginnt schon damit, dass das Buch zum Teil aus der Sicht von Charly erzählt wird und zum anderen Teil aus der Sicht von Gina. Jeder erzählt auf ihre Weise und so erhält man einen guten Eindruck von ihrem Charakter, aber auch einen guten Einblick in ihre Gedanken, die sie niemanden anvertrauen können.

Doch die Unterschiede sind nicht nur in der Erzählweise zu sehen, sondern ganz grundsätzlich, denn die beiden Mädchen und auch die beiden Familien könnten nicht unterschiedlicher sein, sodass man die beiden Extreme gegenübergestellt bekommt und während der Geschichte sehr gut die Vor- und Nachteile sehen kann.

Eingebettet in eine spannende Geschichte über das Erwachsen werden, sich selbst finden und die ersten ernsten Entscheidungen, wird deutlich, wie unterschiedlich die Welt ist und wie unterschiedlich Dinge interpretiert werden können.

So viele Themen werden angesprochen, auch wenn es mir bei zwei Sachen zu schnell ging. Dies möchte ich wegen eventuellem Spoilern aber nicht weiter nennen. Ich denke, dass sich viele Jugendliche gut in Charly oder Gina hineinversetzen können.

Die kleinen Tipps und Rezepte lockern die Geschichte immer in den richtigen Momenten auf, sodass die schweren Themen und Gedanken nicht zu lange im Kopf bleiben und nicht zu stark belasten. Sie sind jedoch für die Geschichte wichtig. Dadurch, dass die Rezepte und Tipps immer kurz gehalten sind, kann man sie immer gut zum Abschluss lesen und so das Lesen für den Tag mit einem guten Gefühl beendet.

Ein Buch zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken.


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