von Steffi Kuhlmann

Das Cover hat mir richtig gut gefallen und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht.

Diese Geschichte ist keine oberflächliche Romanze, sondern eine Romanze mit viel Tiefgang. Es werden viele ernste Themen angesprochen und doch kommt man relativ gut durch das Buch. Hin und wieder war es mir zu langatmig und zu viel „Sag ich es, sag ich es nicht“.

Dennoch hat mich die Geschichte sehr angesprochen und ich konnte mit den Charakteren sehr gut mitfühlen, sicher auch, weil aus beiden Seiten geschrieben ist, sodass man auch die innere Zerrissenheit und Gedanken sehr gut darstellen bzw. lesen konnte.

Schön finde ich, wie hier die schweren Themen angegangen werden und das hier auch der Weg für eine Therapie geöffnet wird, damit es nicht mehr so stigmatisiert wird, wenn man sich Hilfe holt. Es wird jedoch auch gezeigt, dass es nicht sofort eine Lösung gibt, sondern ein Prozess. Wie Alexander selbst erklärt. Ich finde es klasse, es den Protagonisten zu überlassen, sodass man sich auch wirklich selbst damit identifizieren kann.

Durch die schweren Themen bin ich mir nicht sicher, ob dieses Buch für jeden geeignet ist, aber es eine schöne Geschichte mit viel Tiefgang.

Die Hörbuchstimmen haben mir gut gefallen.

Ich hoffe auf einen zweiten Teil, weil ich wissen möchte, wie es mit Damian weitergeht und warum der WG-Mitbewohner immer einfach so verschwindet.


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