von Marie Bernstein
Der Auftakt der Reihe ist gelungen. Die Bücherfreundinnen spielt nicht nur viel in einer Buchhandlung, sondern dreht sich auch um ein Bücherfestival. Was kann man sich als Bücherfan mehr wünschen?
Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in der Schweiz, der zunächst cozy wirkt, aber schnell wird deutlich, dass es hier auch Probleme gibt und man sie nur lösen kann, wenn alle zusammenhalten oder zumindest fast alle. Ich finde es klasse, wie während der Geschichte viele Themen aufgegriffen werden, die derzeit aktuell sind (Existenz von kleinen, unabhängigen Buchläden, Machtmissbrauch, geistige Gesundheit u.v.m.). Mal sind die Themen wichtiger für die Geschichte, mal nicht, aber sie alle spielen zusammen, um diese tolle und tiefgründige Geschichte zu erzählen. Hin und wieder hätte ich mir noch etwas ausführlichere Gespräche über diese Themen gewünscht, aber ich weiß nicht, ob die Leichtigkeit, mit der man die Geschichte jetzt lesen kann, dann noch gegeben wäre.
Mir hat die Geschichte eine Auszeit vom Alltag gegönnt, da ich mich in dem kleinen Ort Herzried sofort wie zuhause gefühlt habe und mich gleich mit Aurora verbunden gefühlt habe. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, auch wenn ich nicht immer so gehandelt hätte wie sie.
Durch Missverständnisse und andere Widrigkeiten bleibt die Geschichte auf mehreren Ebenen spannend und irgendwie ist man froh, wenn es zu Ende ist, möchte aber gleichzeitig weiterlesen. Ich bin gespannt, wie die Reihe weitergehen wird.





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