von Camilla Sten

Die Geschichte startet gut und ich erwartete einen spannenden Thriller mit sehr viel schneller und spannender Handlung. Doch hier wurde ich enttäuscht.

Die Geschichte könnte Fahrt aufnehmen, als der Junggesellinnenabschied auf die Insel kommt, auf der – vermutlich – zehn Jahre zuvor vier andere junge Frauen ertrunken sind. Wobei schnell klar wird, dass dies wohl nicht passiert ist, sondern ein Verbrechen dahintersteckt. Was auch die Anwesenheit einer Podcasterin erklärt, die sich schon immer für Kriminalfälle interessiert hat. Ich dachte, dass sich die Story in Teilen widerholen würde und man nach und nach der Sache auf den Grund gehen kann.
Dies ist jedoch in der Geschichte gar nicht so angelegt. Es gäbe einige Verdächtige, wenn man diese denn wirklich so herausarbeiten würde, dass deutlich wird, wer wen und woher aus der ersten Gruppe toter Frauen, kennt und gegeben falls ein Motiv hätte. Dies alles ist sehr schwammig und ohne richtige Substanz.
Die Insel und ihre Geschichte wird kurz dargestellt und bietet durch ihre Geschichte einen tollen Ort für eine spannende Geschichte. Natürlich möchte ich wissen, was mit den Frauen passiert ist und das wird auch größtenteils gelüftet, jedoch nicht so spannend, wie ich es mir gewünscht habe. Der Anfang und das Ende sind toll gelungen, aber dazwischen fehlt mir mehr Ermittlungen, mehr Spannung, mehr Story.
Schwierig war für mich beim Hören der Stilbruch zwischen deutscher Sprache und schwedischer Aussprache der Name. Natürlich spielt die Geschichte in Schweden, aber Anna kann man auch deutsch aussprechen und für mich war es eine Art Stilbruch, der mich immer etwas gestört hat, wenn die Namen ausgesprochen wurden.


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6 Antworten zu „Bachelorette Party – Beste Freundinnen. Die letzte Chance auf Rache“

  1. Ich habe über dieses Buch tatsächlich noch keine wirklich gute Rezension gelesen, deswegen lasse ich die Finger davon.

    Wünsche Dir ein schönes Wochenende!

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    1. Ich tue mich ja immer schwer mit nicht so positiven Rezensionen, weil ich denke, dass jemand da viel Arbeit hineingesteckt hat. Aber es bringt ja auch nichts, wenn ich es lobe und andere dann enttäuscht sind.

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      1. Ja, das sehe ich auch so, da hat jemand Lebenszeit und Herzblut investiert und ich finde, dass man das auch respektieren sollte. Trotzdem muss ich ein Buch, das mir nicht gefallen hat, nicht positiv bewerten – man kann Kritik ja auch freundlich anbringen.

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      2. Ja, das finde ich auch. Aber ich überlege immer, wie ich es schreibe, damit derjenige weiß, was ich wirklich meine, aber auch nicht zu viel verrät, wenn jemand anderes das Buch noch lesen möchte und sich selbst ein Bild davon machen möchte.

        Ganz schlimm finde ich immer Bewertungen bei Amazon z. Bsp. wo dann ein Stern ist ohne Kommentar. Wem soll das helfen? Also weder mir als leser noch mir als Autor oder Produkthersteller. Ich kann ja nichts verbessern, wenn ich keinen Hinweis bekomme, was ich verbessern asoll.

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      3. Mir ist es schon so oft passiert, dass mir ein Buch nicht gefallen hat, während der restliche Teil der Welt es über Gebühr hyped. Ich schreibe dann ganz gerne in die Rezension, dass MIR das Buch nicht gefallen hat (weil….), aber es bei anderen Lesern ja durchaus anders sein kann. Es ist sehr schwer, für das eigene Buchbaby Kritik entgegennehmen zu müssen, aber solange es kein Verriss, sondern konstriktive Kritik ist, sollte man als AutorIn damit umgehen können.

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      4. So sehe ich es auch.

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