von M. P. Roberts

Es ist mein zweiter Band der Patricia Duncan Reihe, doch man kann diesen auch gut lesen, ohne die anderen Teile zu kennen. Es wird keinerlei Vorwissen erwartet, da jeder Fall unabhängig und in sich abgeschlossen ist.

Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Kapitel sind schön kurz, sodass man noch schneller durch die Seiten fliegt als ohnehin schon. Es kommt weder in der Geschichte noch in den Kapiteln Langeweile auf.

Das Setting ist schön, weil es die englische Steifheit vermittelt, die man erwartet und dennoch immer etwas unerwartetes passiert, was gegen die Vorurteile spricht. In diesem Fall das Drehen von besonderen Filmen auf einer typischen Farm. Schön finde ich, wie das das Dorf in Aufruhr versetzt, weil ich denke, dass es in vielen Dörfern erst einmal zu viel Gesprächsstoff führen würde, wenn man weiß, wo solche Filme gedreht werden. Mit viel Humor wird hier der Empörung genüge getan. Ich habe das Gefühl, dass dies für die Einwohner schlimmer ist, als die Morde.

Es werden falsche Fährten gelegt, die auch den Leser zunächst in die Irre führen bis am Ende die wahre Geschichte enthüllt wird. Ein Buch für jeden, der unterhaltsame Krimis mag, bei denen man bis zum Ende immer wieder auf Irrwege geführt wird und nicht sofort weiß, wer der Täter ist.


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Eine Antwort zu „Die Farm“

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