von Claudia Thesenfitz
Ich hatte eine leichte Urlaubsgeschichte erwartet, doch dies ist das Buch nicht. Es geht um Neuanfang, die Liebe zu sich selbst und tiefgreifende Veränderungen. Den Sylt-Vibe vermisse ich komplett, außer bei einem Kapitel.
Passend zur Geschichte wird viel sogenannte Jugendsprache verwendet, was sehr anstrengend und nicht immer leicht zu verstehen ist. Es passt zwar zur Geschichte, aber für mich war es anstrengend, da die Geschichte ohnehin keine leichte Kost ist, sondern sich mit tiefgründigen Themen beschäftigt.
Für mich beginnt die Geschichte gut und nachvollziehbar, doch schon in dem Moment, in dem Steffi auf die Bühne geht und „auspackt“, wird es für mich unrealistisch. Wie soll ein introvertierter, derart unsicherer Mensch sich so schnell derart ändern? Aber zur Geschichte passt es.
Der Lesefluss ist zwar eingeschränkt, doch, wenn keine Jugendsprache vorhanden ist, liest es sich sehr gut und flüssig.
Insbesondere die Gedanken von Steffi regen zum Nachdenken an. Warum das Buch als Glücksroman bewerben wird, erschließt sich mir nicht, denn glücklich war ich beim Lesen nicht, auch am Ende nicht. Es ist vielleicht eine Suche nach dem Glück.






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