von Susa Bartel
Ein schöner Roman, der weit über eine einfache Liebesgeschichte in Irland hinausgeht. Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Kayla weitergeht.
Sie scheint eine Frau zu sein, die versucht, alles im Leben richtig zu machen und doch scheint es ihr nicht so zu gelingen, wie es sein sollte. Als dann noch ihr Vater stirbt und sie zurück in ihre Heimat Irland fliegt zu ihrer zerrütteten Familie und einem Dorf in dem jeder jeden kennt, scheint das Chaos perfekt zu sein, doch genau da beginnt die unglaubliche Geschichte über Vergebung, Veränderung und der Einsicht, dass das Leben manchmal anders ist, als man glaubt und man selbst die Veränderung sein kann, die es braucht.
Obwohl der Roman so viel Tiefgang hat, ist er doch leicht und locker zu lesen, was sicher auch an den tollen Beschreibungen der Umgebung liegt. Man fühlt sich direkt selbst nach Irland versetzt und möchte die kleine Parfümerie und die Galerie besuchen.
Die Protagonisten sind toll dargestellt, auch deren Entwicklung und die dahinterstehenden Gefühle, die sich über so einen langen Zeitraum festgesetzt haben.
Bei dem Ende habe ich gemischte Gefühle. Einerseits hätte die Geschichte vorher enden können, dann hätten wir aber nicht gewusst, was mit der Suche nach ihrer Mutter passiert, andererseits ging die Suche dann doch relativ schnell zu Ende und ich war überrumpelt, dass das Buch zu Ende ist. Daher denke ich, dass dies Einschätzung, ob einem das Ende gefällt oder nicht, eine sehr persönliche sein wird.






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