von Sarah Fulmar
Zunächst klang das Buch nach einer schönen Sommerlektüre, doch schnell wird für mich klar, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen seichten Liebesroman handelt, sondern um einen Roman, der mit viel Feingefühl viele wichtige Themen anschneidet wie die Suche zu sich selbst, Alkoholismus, toxische Beziehung, Internetbetrug etc.
Sofort habe ich Scarlett in mein Herz geschlossen, auch wenn sie mir zu Beginn sehr leichtgläubig erscheint. Sie steht mit dem Rücken zur Wand und ist es nicht gewohnt, um Hilfe zu bitten, sondern musste sich immer alles hart selbst erkämpfen und nun landet sie in einem Ort, in dem sich (fast) jeder hilft, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Die unterschiedlichen Charaktere, die die Autorin zeichnet, sind wirklich klasse. Da es einen zweiten Teil gibt, bin ich mir sicher, dass alle Charaktere noch mehr an Tiefe gewinnen, obwohl dies bereits einige in diesem Teil haben.
Jeder scheint sein Päckchen tragen zu müssen und seine eigene Art zu haben, damit umzugehen. Das finde ich sehr schön, da es nicht den einen richtigen Weg gibt, um mit Schwierigkeiten umzugehen.
Die Geschichte spiel in einem kleinen und beschaulichen Ort in Cornwall und man fühlt sich sofort wohl, auch wenn die schnelle Verbreitung von Neuigkeiten, die kleine Orte an sich haben, sicher nicht jedermanns Sache ist. Doch auch dies macht die Geschichte so besonders.
Der Humor bliebt auch nicht aus und so habe ich nicht nur Tränen in den Augen gehabt, weil es so traurige Momente gab, sondern auch vor Lachen.
Das Ende war mir etwas zu kurz, aber ich hoffe, es geht in der Fortsetzung weiter.






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