von Anette Schaumlöffel

Die Fortsetzung von „In einem Land nach unserer Zeit 1: Die Erwachte“ setzt dort an, wo der erste Teil aufhört, wäre aber auch unabhängig lesbar. Durch kleine Hinweise erhält man einen groben Überblick über die Handlung im ersten Teil und die wichtigsten Informationen, um den zweiten Teil verstehen zu können. Der erste Teil lohnt sich aber auf jeden Fall.

Im zweiten Teil macht sich Ragin auf den Weg zu Roger, um ihn zu unterstützen. Wobei genau, hat Roger ihr nicht verraten, doch Ragin fühlt sich in der Pflicht, ihn zu unterstützen, da er in einer anderen Enklave wohnt, die ebenfalls zur Wiederbelebung der Erde errichtet wurde.

Leider ist ihr bei der Wartung des Kopters etwas durchgerutscht und so wäre sie beinahe abgestürzt und muss den Rest des Weges zu Fuß zurück legen. Hierbei begegnet sie anderen Menschen und lernt mehr über die neue Welt. Innerlich vergleicht Ragin immer wieder die Welt, wie sie jetzt ist, mit der Welt, in der sie aufgewachsen ist. Auch, wenn sie sich selbst immer wieder darauf hinweist, dass sie nicht so viel von der Welt gesehen hat, weil ihre Eltern reichen waren und stets kauften, was sie für notwendig hielten. Diese inneren Monologe regen genauso zum Nachdenken an wie die Hinweise auf die Unterschiede zum Leben von früher. In der neuen Welt müssen die Menschen zusammenarbeiten und ihr Wissen teilen, um zu Überleben.

Am Ende erreicht Ragin die andere Seite der ihr bekannten Welt, in der alles anders sein soll, wie in der Gegend, in der sie bisher unterwegs war. Ich bin gespannt, wie das Leben dort ist und was der dritte Teil dieser Serie noch für uns bereit hält.


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