von Danielle Weidig

Der zweite Teil ist auch gut ohne den ersten Teil lesbar, aber der erste Teil lohnt sich und einige Hinweise im zweiten Teil würden mich zu neugierig machen, um entspannt zu lesen, wenn ich den ersten Teil nicht kenne. Aber das kann natürlich nur mir so gehen.

Wieder ein Mord im beschaulichen Whispering Pines und, obwohl Lady Lydia sich nun auf das Eheleben konzentrieren möchte, lässt sie sich überzeugen, Ermittlungen anzustellen, da sie selbst, der gute Butler Godfrey und ihre Schwiegermutter Lady Charlotte von der Unschuld des Verhafteten überzeugt sind.

Mit ihrer amerikanischen Art eckt sie zwar hin und wieder an, besonders beim „Dorfpolizisten“, doch die Bewohner von Whispering Pines erzählen ihr alles, was sie wissen möchte und mit Unterstützung von Godfrey beginnt sie wichtige Hinweise zu finden, die sie sogar nach London führen.

Durch den Schreibstil ist die Geschichte nicht nur sehr spannend, sondern vermittelt auch eine schöne, heimelige Atmosphäre. Neben dem aristokratischen Leben, erlebt der Leser die beschauliche Gegend um London und das kleine, schöne Städtchen Whispering Pines. Insbesondere Godfreys kreative Gestaltung von Sprichwörtern sorgt für viele Lacher.

In diesem Teil wirkt Lady Lydia für mich etwas naiver als im ersten Teil, weil sich nur so einige Situationen erklären lassen. Dennoch ist sie sympathisch und unermüdlich, in den Bemühungen, den Mord aufzuklären und einen kleinen jungen zu retten.

Eine schöne Fortsetzung und ich freue mich auf den nächsten Teil.


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