von Nele Bruun

Verschwundene Frauen an Silvester und zwei verbrannte Leichen auf Föhr bringen nicht nur das Inselleben durcheinander, sondern rufen auch wieder das Ehepaar Birte Lohse und Rainer Speckmann auf die Insel.

Wie immer ein sehr spannender Fall für das Ehepaar und seine Kollegen, wobei sie auch in diesem Fall mehr von den Kollegen vor Ort abhängig sind. Neben den unterschiedlichen Charakteren, die das Buch und seine Handlung spannend machen, erfährt der Leser auch viel über die Insel Föhr, das Leben dort und die Bräuche.

Bis zum Ende habe ich mitgerätselt, wer der Täter oder die Täterin sein könnte und das macht die Spannung für mich aus. Es werden verschiedene Verdächtige präsentiert, die durch die unterschiedlichen Charaktere und Befragungsstile von Birte und Rainer von allen Seiten beleuchtet werden. Doch so richtig scheint keiner in das Profil zu passen, oder?

Schön finde ich, dass das Buch darauf hinweist, dass es viele Vorurteile gibt, derer sich die Menschen bedienen ohne lange darüber nachzudenken und egal, wie lange sie vergraben scheinen, sie tauchen doch wieder auf.

Einen Stern ziehe ich ab, da ein paar Schreib- und Logikfehler vorhanden sind, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und mitgefiebert.


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