von Boris Steidle
Der Titel deutet schon darauf hin, dass wir uns in der Zukunft befinden, wo kein Mensch mehr sterben muss. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn wie in (fast) jeder Gesellschaft, gibt es auch hier zwei Klassen in der Gesellschaft. Die Menschen in der grünen Zone bekommen alles, was sie sich wünschen inklusive unendliches Leben und Jugend, während die Menschen außerhalb der grünen Zone nicht nur auf allen Luxus verzichten müssen, sondern auch als Ersatzteillager für die Menschen der grünen Zone dienen.
Der Autor schreibt nicht nur sehr spannend, sondern zeigt auch die verschiedenen Probleme in einer nicht zu aufdringlichen Weise auf, sodass der Leser sie selbst entdecken und für sich bewerten kann. Die einzelnen Personen sind alle so unterschiedlich in ihren Charakteren, dass sie einzelne Argumente für die Probleme aufweisen, die man für sich selbst bewerten kann. So drängt der Autor dem Leser keine Meinung auf, sondern bietet Anregungen zum Nachdenken.
Das Ende kam für mich überraschend, aber zeigt, dass der Autor keine „Friede-Freude-Eierkuchen“-Geschichte bieten möchte, sondern eine Kritik an der Gesellschaft und einigen Entwicklungen.






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