von Angelika Godau
Der nächste Band der 5 alten Schachteln ist wieder sehr unterhaltsam und kurzweilig, regt aber auch zum Nachdenken an.
Noch immer geht es um die „Alten-WG“ der fünf Freundinnen, die vom Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Dieses Mal wird aus der Sicht von Seelchen geschrieben. Darauf habe ich mich schon sehr gefreut, denn Seelchen ist die ruhigste von den fünfen und ich konnte mir nicht vorstelelen, dasss in ihrem Kopf nicht so einiges vorgeht, dass sie nicht immer sagt.
Ich finde es klasse, dass jeder Teil aus einer anderen perspektive geschrieben ist, weil man so noch mehr über die fünf unterschiedlichen Charaktere erfährt und ja auch jede der fünf Frauen ein anderes Leben hatte und damit andere Probleme. Hier geht es nun vordergründig um eine Betrügerbande, die den Frauen ihren Schmuck abnehmen möchte, doch die Rechnung haben sie ohne die fünf Frauen gemacht und so werden sie humorvoll festgenommen.
Schön finde ich aber auch, wie dargelegt wird, welche Gedanken sich Mütter machen, wenn ihre Kinder als Erwachsene anders handeln, als man es sich gewünscht hat. Der Hobbypsychologe Alfred wirft tiefere Gedankden und Erklärungen ein, die jedoch nciht dazu führen, dass Eltern sich keine Vorwürfe machen und denken, es sei alles ihr Fehler und sie dürfen sich nicht wehren.
Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass Seelchen irgendwann Frieden mit ihren Kindern schließen kann, auch wenn die Kinder meiner Meinung nach, keine Vergebung verdienen.
Einziger Vermutstropfen: Viele Fehler bei den Anfühungszeichen.







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