von Gunnar Schwarz

Spannend bis zum Schluss, aber nichts für schwache Nerven.

Jana Bein oder auch Jana Beinhard ermittelt zusammen mit ihrem Kollegen Oliver, mit dem sie einmal eine gemeinsame Nacht verbracht hat, was die persönliche Beziehung der beiden Protagonisten auf menschlicher Ebene spannend macht, aber natürlich nicht so spannend, wie der Fall an sich.

Bereits der Titel „Sündiges Blut“ verrät, dass es etwas mit einem religiösem Glauben zu tun haben könnte.

Mit viel Humor und Sarkasmus leiten uns Jana und Oliver durch einen undurchsichtigen Fall mit verbrannten Leichen. Deren Zustand sehr detailiert beschrieben sind und daher nichts für schwache Nerven sind. Es passt aber perfekt zu einem Thriller und ermöglicht dem Leser einen guten Einblick in die düsterne Vorstellung des Täters.

Immer wieder werden mit viel Fingerspitzengefühl eine Art Rückblenden eingebaut in das Trauma, dass Jana selbst noch immer beschäftigt und vermutlich aus dem ersten Teil dieser Reihe stammt. Dies macht neugierig auf den ersten Teil, ist aber nicht zu aufdringlich, dass man diesen Band nicht verstehen kann und zu abgelenkt von diesem Fall ist.

Immer wieder werden Wendungen eingebaut, auf die ich selber nicht gekommen wären, die das Buch unglaublich spannend machen und das bis zum Schluss.


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