von Lola Lockhart

Zwei junge Menschen, die sich verloren fühlen in ihrem Leben und versuchen, ihr Leben so zu leben, wie es von ihnen erwartet wird, bis sie gezwungen sind, ein paar Tage in einer einsamen Hütte im Nichts zu verbringen. Das klingt perfekt nach einer kitschigen Liebesgeschichte.

Die Geschichte ist aber nicht kitschig, sondern tiefgründig und zeigt, wie schwer das Leben sein kann und welche unterschiedlichen Probleme es geben kann. Schön finde ich, dass ohne große Aufdringlichkeit viele wichtige Themen wie Erwartungsdruck, psychische Gewalt in einer Beziehung und ähnliches angesprochen werden. Es bereitet die Möglichkeit, darüber nachzudenken, ohne die Geschichte derart aufzublähen, dass sie sich nicht mehr flüssig liest.

Jedoch schmälert es etwas den Lesefluss, wenn häufig die ersten Worte der Kapitel noch auf Englisch sind und eine Wörter eine sehr altertümliche Beschreibung darstellen. Dies ist sicherlich aufgrund einer schlechten Übersetzung passiert. Leider finden sich auch einige Logikfehler in der Geschichte, die mich beim Lesen stolpern ließen, aber alles in allem eine schöne Liebesgeschichte zum Entspannen.


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