von Rea Garvey

Wie versprochen, das erste Buch der Frankfurter @Buchmesse, dass mit mir nachhause gehen durfte und bereits von mir gelesen wurde. Ich hatte das Glück, Karten für den Talk und die Signierstunde mit @Reagarvey moderiert von Marie-Christine Knop (@pinkponkpink) bei @thalia_buchhandlung ergattern zu können und so saß ich mit nur wenigen Gästen auf der kleinen Tribühne und erhielt vor allen anderen die Möglichkeit, dass Buch zu kaufen (und signieren zu lassen). Wie konnte ich dieser Chance widerstehen, da ich das Buch ohnehin lesen wollte.

Inhalt:

Rea Garvey – Musiker, Songwriter, Sohn, Suchender

Er erzählt die bewegende Geschichte seiner Herkunft: Irland. Ein Land, in dem Regen und Licht, Stolz und Zweifel, Freiheit und Tradition untrennbar verwoben sind.

Vom wilden Lachen in einem überfüllten Bungalow voller Geschwister bis zu nächtlichen Techno-Ekstasen in Belfast, von Rebellionen gegen das System bis zu Momenten reiner Ehrfurcht vor dem Leben – Rea öffnet die Türen zu Erinnerungen, die ihn geformt haben – mal komisch, mal schmerzhaft, immer ehrlich. Es sind Geschichten von Verlust und Liebe, von Angst und Aufbruch, und vom unerschütterlichen Traum, Musik zum Kompass zu machen. Erzählungen über das Erwachsenwerden auf Irisch – roh, poetisch, voller Herz und so lebendig, als wäre es gerade eben erst passiert.

Seine Geschichten sind eine Einladung: nachzuspüren, woher wir kommen, was uns prägt – und warum Glaube manchmal der einzige Halt ist.

Meinung:

Rea Garvey erzählt ungeschminkt aus seinem Leben beginnend mit den ersten Erinnerungen eins Fünfjährigen. Er selbst sagt, dass es sich allein um seine Erinnerungen handelt und daher von anderen wahrgenommen worden sein kann.

Dieses Buch zeigt das Leben vor seinem Durchbruch, nicht nur den Kampf darum, als Sänger erfolgreich zu sein, sondern auch die Reise davon, erwachsen zu werden und in Irland aufzuwachsen als jemand, der sich nirgendwo dazugehörig fühlt.

Teilweise ist das Buch erschreckend ehrlich, da er kein Blatt vor den Bund zu nehmen scheint und dennoch ist es kein reißerisches Buch. Mit klaren Worten vermittelt Rea Garvey, was für ihn wichtig war und was ihn angetrieben hat.

Ich hätte gerne noch mehr über die erste Tour in Deutschland gelesen, insbesondere über die Erlebnisse mit der Titanic, aber ich denke, dann wäre das Buch um einiges umfangreicher geworden.

Das Buch liest sich sehr gut und ist erfrischend ehrlich ohne Wertungen vorzunehmen, wie das Leben damals war und welche Steine das Leben dem jungen Rea Garvey in den Weg gelegt hat. Das Leben war was es war und das zu akzeptieren scheint eine besondere Gabe des Autors zu sein.

Ich würde mich sehr freuen, ein weiteres Buch zu lesen, insbesondere, wie der Durchbruch dennoch gelang und welche weiteren Herausforderungen ein Leben als ein Musiker unter vielen Musikern darstellt.


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18 Antworten zu „Before I met supergirl”.

  1. In Irland groß werden war sicherlich nicht einfach.

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    1. Es klingt auf jeden Fall so, aber ich finde es interessant, wie anders und teilweise, wie gleich es doch gewesen sein muss…

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      1. Naja, wenn mich nicht alles täuscht war Bürgerkrieg und ich vermute davon war Deutschland sehr weit entfernt zu dem Zeitpunkt.
        Ok, der kalte Krieg war da, aber der spielte sich definitiv etwas sehr viel anders ab als Katholiken gegen Evangelen in Irland war die Front offensichtlich.

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      2. Ja, das stimmt, aber das ist in dem Buch gar nicht so prästent, weil es wohl eher im Norden war und nicht da, wo Rea gewohnt hat.

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      3. Ok, der ist mit 7 Mädchen aufgewachsen,
        das kann doch nur Schwierig sein und als Sohn eines Polizisten…😂😉

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      4. Ja, und dann nicht wissen, was man werden möchte… Ich fand es auf jeden Fall total interessant und möchte mein Leben nicht tauschen 🙂

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      5. Ich wusste immer was ich werden wollte und bin es nie geworden.
        Andersherum ist es irgendwie besser.

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      6. Bei mir ist es anders herum und wieder: Sei vorsichtig mit deinen Wünschen…

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      7. Och,
        ich wollte Bibliothekswesen studieren und hab nicht mal das Abi.
        Immerhin hab ich den Real auf der Abendschule gemacht.
        Manchmal muss man seine Wünsche zurück schrauben und manchmal werden sie erfüllt ohne das man damit rechnet.
        Und solange es Ihm Spaß macht und Ihm was einfällt ist doch auch ok.
        Mir zaubert er oft morgens ein Lächeln damit ins Gesicht.😉

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      8. Ich wusste gar nicht, dass man das studieren kann…

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      9. Braucht man ein Super Abi für.

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      10. Wollen das so viele studieren? Und was kann man danach alles damit machen?

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      11. Nein und heute vermutlich eh nicht mehr.
        Ich weiß nur,
        dass die da nur die besten Abiturienten genommen haben.
        Meine Schwester hatte ein 1,2 Durchschnitt hatte Ihr Abitur mit 17 und war mit 21 fertig mit studieren.
        Die hat erst in einer privaten Bücherei als Diplom-Bibliothekarin gearbeitet und dann beim Rowohlt-Verlag im Archiv gearbeitet und danach bei einer Unternehmungsberatung im Archiv und dann selbstständig als Unternehmensberaterin.

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      12. Ah okay, ich stelle es mir toll vor mit Büchern zu arbeiten, aber vermutlich ist es gar nicht so toll, wie man denkt.

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      13. Doch ist es,
        leider inzwischen sehr wirtschaftlich geworden.
        Aber ich war als Kind die größte Leseratte in der Familie und da meine Schwester bei Rowohlt arbeitete durfte ich mir immer Bücher aussuchen.
        Ich hatte die beste Schwester der Welt.
        Ok, ich hab ja noch ne 2te…trotzdem meine verstorbene Schwester war die Beste.
        Ich kann es definitiv nicht ändern.❤️

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      14. Oh, das tut mir sehr leid für dich!!!

        Ja, es muss alles Geld bringen und immer mehr als gestern, statt die schönen Dinge zu genießen und Dinge, die gut sind, so zu belassen, wie sie sind…

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      15. Naja, die Büchereien wollen auch überleben.

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