von Anna Liebig
Eine Stadt aus Lebkuchen, die nicht nur die Stadt Bergen in Atem hält, sondern auch für neue Freundschaften und Liebe sorgt.
Uwe ist verwitwet und trauert seiner Frau noch immer nach, als er im Fernsehen über die Lebkuchenstadt in Bergen einen Bericht sieht und seine erste große Liebe entdeckt. Spontan fliegt er mit seiner Enkeltochter, die seine einzige Familie darstellt, nach Bergen, um Ingrid zu finden. Die beiden werden begleitet von Alex und zusammen finden die drei in der Kälte Norwegens nicht nur Ingrid…
Ein schöner Winter-/Weihnachtsroman, der mit den tollen Beschreibungen die Stadt Bergen vor meinem inneren Auge entstehen lässt. Man kann sich sehr schön in die Stadt, die Umgebung und die Personen hineinversetzen. Hauptsächlich ist die Geschichte aus der Sicht von Nina geschrieben, die eine große Entwicklung während der Geschichte durchmacht. Durch den frühen Verlust ihrer Eltern leidet sich unter Verlusthängsten, was jegliche Beziehung zu anderen Menschen, mit Außnahme ihres besten Freundes und Mitbewohners Alex, auf einer oberflächliche Ebene hält. Doch kurze Kapitel zwichendurch zeigen uns die Sicht von Uwe, der mit sich selbst und seinem eigenen Mut zu kämpfen hat.
Der Roman spielt zwar im Jahr 2024, doch durch die Rückblenden bzw. Erinnerungen von Uwe und Ingrid erhalten wir auch einen Einblick in die Zeiten nach dem Kireg und die Probleme der damaligen Zeit, die noch jetzt ihre Spuren zu hinterlassen scheinen.
Obwohl der Roman ein schöner Wohlfühlroman ist, der Reiselust hervorruft, regt er auch zum Nachdenken an.
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.






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