Im Rahmen der Frankfurter @Buchmesse durfte ich beim Booktalk mit Olvier @Kalkofe und Marie-Christine Knop (@pinkponkpink) bei @Thalia_buchhandlungen teilnehmen. Er kam mir nicht nur durch die Fragen und Antworten sehr sympathisch vor, sondern durch sein ganzes Verhalten. Die Fragen waren interessant, genauso wie die Antworten und am Ende hätte ich am Liebsten gerufen: „Oliver, ich möcht ein Mix-Tabe von dir,“ denn ich habe noch ein Autoradio mit Kassettendeck.

Ich freue mich schon auf die Lektüre und die amüsanten Rückblicke.

Inhalt zum aktuellen Buch „Nie war früher schöner als Jetzt“:

Wir hatten zwar nix, aber davon viel mehr. Eigentlich war es doch eine wunderschöne Zeit.

Stimmt das wirklich? Oder haben unsere gnädigen Hirne aus dem Erinnerungsalbum namens »Die gute alte Zeit« einfach nur ein paar unschöne Details von der mentalen Festplatte gelöscht? Wie zum Beispiel die körperlich spürbare Langeweile, den Zigarettenqualm im tierisch engen Urlaubsauto, Vokuhila und Dauerwelle auf allen Köpfen, miefig vertäfelte Partykeller, Mettigel als Haustier und nur zwei Fernsehprogramme mit Sendeschluss.

Ein fabelhafter Boomer-Boy auf den Spuren der Zeit – das neue Buch des SPIEGEL-Bestsellerautors

In seinem neuen Buch öffnet Oliver Kalkofe sein Boomer-Herz und seine persönlichen Fotoalben. Er nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die eigene Jugend und fragt sich im Namen aller Babyboomer: War früher wirklich mehr Lametta? Was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun – und lässt sich die Gegenwart ohne die Vergangenheit überhaupt verstehen?

Persönlich und witzig: eine satirische Parodie mit Herz

Oliver Kalkofe analysiert die vermeintlich goldenen Boomer-Zeiten mit bewährt drastischer Komik und raffinierter Wortkunst. Dabei stellt er sich selbst und eine ganze Generation vor den Spiegel: Waren die Blöden damals wirklich noch schlauer als heute? Saufen wir uns die 70er, 80er und die Jahre drum herum letztlich nur schön – oder hatten wir das Glück, in den besten Jahrzehnten überhaupt groß zu werden?

Wir saßen tagelang in Kalks Studentenbude, funktional eingerichtet ausschließlich mit Billy-Regalen voller VHS-Kassetten und konnten uns einreden, das „A-Team“ gucken und dabei Pizza fressen sei wissenschaftliche Arbeit. 


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