von David Offener
Dieser Roman beginnt schon recht gruselig, da eine psychische Störung operativ und sehr schmerzvoll behandelt werden soll. Bereits hier kann man erkennen, dass der Roman Teile von Sci-Fi enthalten wird, zeigt aber auch schon, dass es um psychische Störungen geht und den Umgang damit. Insbesondere wird gezeigt, dass Fantasie zwar erlaubt ist, aber nur in Grenzen. Wer zu viel Fantasie hat, muss eine psychische Erkrankung haben, die behandelt werden muss. Dies hat mich stark zum Nachdenken angeregt.
Die Aufteilung der Kapitel finde ich sehr gut. Auch der Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählperspektiven. Mir hätte es das Lesen noch mehr erleichtert, wenn unter der Kapitelzahl der Name desjenigen gestanden hätte, aus dessen Perspektive gerade erzählt wird. Es hat häufig etwas gedauert, bis ich aus dem Kontext verstanden habe, wer gerade erzählt.
Interessant finde ich, was wir Menschen in dem Buch mit der Entdeckung aus einer anderen Welt anfangen werden. Dies sollte jeden Leser zum Nachdenken anregen, denn trotz aller Sci-Fi-Elemente zeigt dies die Wahrheit, wie viele der Menschen ticken und was sie aus Entdeckungen machen.
Ich freue mich schon sehr auf Band 2 Prophet, der 2026 erscheinen soll.






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