von Hanna Holmgren
Das Buch handelt davon, die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu erkennen. Die Hauptprotagonistin versucht, nach dem Tod ihrer Mutter ihre Familie zu finden, von der sie bisher nichts wusste. Die Begegnung erfolgt schneller als gedacht und so kann sie sich nicht darauf vorbereiten, was auf fast alle Dinge zutrifft, die in dem beschriebenen Teil ihres Lebens passieren. Ihr Leben scheint aus den Fugen zu geraten und während sie versucht, sich immer wieder auf ihr bisheriges Leben und ihre Ziele zu fokussieren, gerät ihr Leben immer mehr aus der Bahn.
Auch, wenn es vordergründig eine Liebesgeschichte ist, ist dieser Roman auch tiefgründig und zeigt, wie sehr man sich in seinem Leben verrennen kann ohne es zu merken. Wenn man es zulässt, kann man selbst einiges zum Nachdenken finden, wenn man es nicht zulässt, kann man eine schöne Liebesgeschichte unter der Sonne der Toskana erleben, wo man auf ein Happy End hofft.
Der Schreibstil ist flüssig und in einem guten Maß mit Adjektiven geschmückt, sodass sich die Geschichte nicht nur gut liest, sondern im Kopf auch die Welt um das kleine Dörfchen und das Hotel entsteht, als wäre man selbst vor Ort.
Durch die Wendungen im Leben und der Familie, die nicht immer die biologische Familie sein muss, bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend.






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