von Maxine Reuker
Der erste Teil dieser Trilogie hat es in sich und ich bin mir nicht sicher, wie sehr dieser Band mit seinem Ende für Jugendliche geeignet ist, die selbst mit einem der Probleme, die in dem Buch behandelt werden, eignet. Vielleicht sollten sie warten, bis alle drei Bände erschienen sind.
Das Buch startet richtig gut und zunächst fühlt man sich richtig wohl in Berlin und der erweiterten Familie, doch dann zerbricht das Glück, dass man selbst mit fühlen kann, weil Milas Mutter einen Traumjob in der Schweiz annimmt. Doch das scheint nur der Anfang einer Abwärtsspirale zu sein. Die Gedankengänge von Mila sind gut dargestellt und man fühlt richtig, wie sie innerlich zwischen vielen Dingen hin- und hergerissen ist. Sie sucht halt und scheint ihn gefunden zu haben.
Die Themen im Buch sind ernst und mit viel Tiefgang dargestellt. An einigen Stellen ging es mir etwas zu schnell, weil ich nicht so tief in der Materie drin bin, aber es ist dennoch alles nachvollziehbar und würde vielleicht auch über das Ziel hinausschießen, wenn man noch tiefer geht. Zum Beispiel hätte ich mir mehr gewünscht über die Schwester von Nicolas zu erfahren oder wie es für andere ist, dass Mila immer dünner wird. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Interessant finde ich auch die Darstellung von Milas Vater, seinen Problemen und der daraus resultierenden Überforderung von Mila.
Die Geschichte ist mitreißen geschrieben und ich bin total gespannt, wie es weitergeht, denn es gibt nichts, was ich mir mehr wünsche, als das Mila endlich glücklich ist.





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