von Skye McKenna
Der zweite Teil der Cassandra Morgen Reihe setzt dort an, wo der erste Teil aufhört, dennoch wäre der zweite Teil auch ohne den ersten Teil zu verstehen. Sinnvoller ist es jedoch, den ersten Teil zu lesen, um alles besser die Beweggründe und Handlungen von Cassandra nachvollziehen zu können. Außerdem ist er ebenfalls sehr gelungen.
Cassandra ist noch immer auf der Suche nach ihrer Mutter, doch sie hat ein Zuhause und Freunde gefunden, die ihr nicht nur dabei helfen, eine bessere Hexe zu werden, sondern sie auch immer unterstützen. Was besonders wichtig ist, denn ein paar Dorfbewohner verhalten sich merkwürdig, die Haghexe muss zu einem Prozess und eine fremde Hexe soll den Hexenzirkel übernehmen. Dazu soll Cassandra noch auf ihren Cousin aufpassen, der so gar keine Lust darauf zu haben scheint, in Hagley zu sein.
So viele Dinge passieren in so kurzer Zeit, dass kaum Zeit bleibt, einmal Luft zu holen. Es geht schlag auf schlag und mal passieren magische Dinge, mal ganz normale Dinge. Man weiß nie, was noch alles kommen mag, wie viel Magie in Allem steckt und wer die Guten und wer die Bösen sind. Außerdem lernen wir, dass nicht alles, was Böse erscheint auch böse sein muss. Auch die charakterliche Weiterentwicklung von Cassandra lässt sich sehr gut nachvollziehen. Langsam scheint sie ihren Platz im Leben zu finden, auch wenn die Sehnsucht nach ihrer Mutter verständlicherweise bleibt.
Ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte und mich schon auf den dritten Teil der Reihe freue.







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