von Pebby Art
Es handelt sich um den sechsten Teil der Senioren-Soko, aber er ist unabhängig von den anderen Teilen lesbar, auch wenn dieser Teil neugierig macht und ich diese noch lesen werde. Es wird hin und wieder kurz Bezug genommen auf die bisherigen Fälle, aber nicht so, dass man Vorwissen haben müsste oder dass es zu aufdringlich ist.
Die Senioren-Soko besteht aus Senioren in einem Seniorenheim und sind auf ihre Art alle liebenswert aber sicher auch nicht immer einfach. Schön finde ich, wie mit viel Herz und Humor einige wichtige Themen angesprochen werden, die in einem Seniorenheim zum Alltag gehören und nicht immer von jedem als gegen hingenommen werden, sondern mit Vorwürfen geahndet werden.
In diesem Buch wird deutlich, dass auch im Alter Freunde noch sehr wichtig sind und man auf einander Acht geben sollte.
Die Geschichte verbindet das Älterwerden mit modernen Dingen wie Internet, Smartphones etc. und doch wird deutlich, dass einige Probleme immer bleiben (wie Alzheimer, Bewegungseinschränkungen, zu viel Vertrauen etc.). Während der Ermittlungen zum verschwundenen Rollator, dem Tod von Brunos Frau und dem Sohn von Gerda, erfahren wir so viel über die Bewohner, dass sie nicht nur nahbarer macht, sondern auch zeigt, dass die Vergangenheit vergangen ist und jeder sein Päckchen zu tragen hat.
Ich habe Tränen gelacht.







Hinterlasse einen Kommentar