von Ines Balkow
Das Buch handelt von einer chaotischen Fotografin, die Zeugin eines Mordes wird oder eher nur fast, wie sie selbst feststellt, denn sie ist nur Anwesend, als eine junge und gesunde Frau angeblich an einem Herzinfakt stirbt.
Zusammen mit ihrer besten Freundin, die gleichzeitig das komplette Gegenteil in allem von ihr ist, nimmt sie die Ermittlungen in einem Fall auf, der von der Polizei nicht als Mord erklärt wurde. Immer wieder zeigt sich, wie chaotisch Giulietta ist und das macht sie in meinen Augen total sympathisch. Kennt nicht jeder einen solchen Menschen, der zwar durch´s Leben kommt, aber man fragt sich immer wieder, wie er das bei seiner chaotischen Art schafft?
Nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch viele andere Protagonisten stellen immer wieder die Frage, die sich mir als Leser auch gestellt hat: Warum ermittelt eine Fotografin in einem Mordfall, der zunächst keiner ist und mit dem sie nichts zu tun hat. Als sie dann auch noch zufällig am vermeintlich zweiten Tatort zufällig auftaucht, wird sie auch in den Augen der Polizei zur Verdächtigen.
Während Giulietta alles tut, um den Mörder der jungen Frau zu finden, stellt sie unzählige Theorien auf, die sie zu beweisen versucht in dem sie Zeugen und Verdächtige befragt, Fotos analysiert und ihre Nase in das Leben anderer steckt. Immer weider stolpert sie über Wendungen, die auch dem Leser eine Lösung des Falles schwierig machen.
Bis zum Schluss bin ich nicht auf die Lösung gekommen, habe aber sehr viel gelacht und mitgefiebert. Ich bin auf den nächsten Fall gespannt.







Hinterlasse einen Kommentar